GEDANKEN

ProjektInventur

Mädels…(und Jungs)…nicht immer ist es so einfach kreativ, begeisterungsfähig, neugierig, chaotisch, verzückt und gleichzeitig pflichtbewusst, vernünftig und ordentlich zu sein…also MIR fällt das echt schwer….
Angeregt durch den, für mich beeindruckenden Beitrag von Chantimanou schleppe ich schon seit einigen Tagen diesen *Schubladen*Gedanken mit mir herum.

Ich bin kreativ (…und das ist gut so…) 😉 und lasse mich (leider) immer wieder sehr schnell von neuen Ideen überwältigen…dann hüpfe ich durch das weltweite Netz…und sehe hier und dort was Tolles, oder beobachte Handwerker bei der Arbeit, und spüre…DAS will ich auch…so geschehen z.B. beim Brettchenweben.
Ja…nähen, spinnen, stricken, weben…kochen, fotografieren, und natürlich das Bloggen hier und auf der Unimog Seite…und und und
Ich weiß gar nicht WAS ich ALLES angefangen hab…außerdem mittlerweile füllen sich 3 große Ordner mit Ideen und Anleitungen, die *unbedingt* ausgedruckt werden mussten…
vom Plätzchen backen, Photoshop uns Spanisch lernen, möchte ich gar nicht erst anfangen…

Chanti hatte ja die Anregung mit den Schubladen…bei mir wäre dann wohl ein Apothekerschränkchen nötig….

Schrank

doch möchte ich mich sortieren:
1. das Gefühl für Alles keine Zeit zu haben – mag ich eigentlich gar nicht
2. bzw. ständig unter Strom… und enttäuscht, wenn ich mal wieder Etwas vergessen habe.
3. Ich möchte auf keines meiner Handwerke verzichten, das steht fest;
dennoch möchte ich die Bremse ziehen.
4. Der Plan ist, mich auf EINE Arbeit zu konzentrieren, sie zu Ende zu bringen und erst dann wieder
Etwas Neues anzufangen.
5. Dafür brauch ich eine Art Inventur – und – Kisten…
6. ich werd meine *UFO’s* mal Alle einfangen und Jedes einzeln in eine EXTRA Kiste legen und
– die Anderen dürfen dann noch eine Runde auf dem Dachboden schlummern.
7. Eines kommt mit mir und ich schenke ihm all meine Aufmerksamkeit….

Der große Webstuhl passt leider nicht in eine Kiste und schon gar nicht die schmale Bodentreppe hoch…deshalb ist das Weben außen vor…das kann ich sowieso nur, wenn Opa nicht in seiner Werkstatt arbeitet.
Aber alles Andere – diverse kleine und große Socken, der Brettchenwebstuhl, der Stoff (teilweise schon zugeschnitten), die Islandwolljacke, die Weste, die ich schon seit Ewig angefangen habe, und meine handgenähte Lieseldecke, die seit anno Dupps schon bei mir wohnt, die LiBellchen, ein Quilt, Adventskalender, Weihnachtsbasteleien…und…und…und
– das ALLES passt in Kisten

8. …und das werd ich die nächsten Tage dann mal machen.

9. Also frei nach dem Motto: EINS NACH DEM ANDEREN! (wie beim Klöße essen…)

10. Als allerallererstes stricke ich die Socken für meine Mama fertig!

Socke Anne

Wie geht es euch? Macht ihr immer nur EINS? Oder seid ihr auch ähnlich chaotisch (wie ich)?
Plaudere doch mal aus deinem Nähkästchen….

…bin dann mal *Ufo’s* jagen – habt eine schöne Zeit –
dicker Drücker für Euch

Pssst:…das Nächste auf der Liste… —> —> —>
Bascetta

12 Gedanken zu „ProjektInventur“

  1. Ich hab ein Dreierlimit plus alles, was auf Rad und Spindeln ist 🙂 Das geht bei mir so nach Laune, dass da eine Beschränkung keinen Sinn macht. Muss aber auch immer mal wieder Reduktionsaktionen starten.
    LG die Wollmaus

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  2. Hallo Gabi,
    Ich verhädder mich immer mit meinen Gedanken, was ich alles machen möchte.
    Manchmal kann ich mich schon noch zurückhalten. Aber auch nicht immer.
    So juckt es mich in den Fingern mit diesem Brettchenweben, seitdem ich das bei dir gesehen habe. Nicht genug war ich letztens auf der Domäne Dahlem und da haben sie es auch vorgestellt.
    Ich habe aber selten mehr als ein Strickobjekt auf den Nadeln (außer Socke!)
    Und tausende Ideen im Kopf, die ich mir endlich mal in echt notieren sollte, damit sie auch irgendwann einmal Gestallt annehmen…

    Liebe Grüße,
    ich muss doch mal sortieren…
    Andrea

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  3. Ich hab‘ da mein System in meinem Filofax, eine Mischung aus David Allen u.a. und Eigenem. Manche Menschen sind so (viele, viele Interessen, vieles anfangen), ich auch. Seit ich Barbara Sher gelesen habe, macht mir das aber kein schlechtes Gewissen mehr. Sie bezeichnet solche Menschen als Scanner, erklärt das und gibt gute Tipps. Sie hat inzwischen mehrere Bücher zu diesem Thema geschrieben.
    Liebe Grüße, Ingrid

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  4. Also, wenn du das hinbekommst, dann mach ich eine gaaaaaaaaaanz tiefe Verbeugung vor dir… ich nehme mir das ja auch regelmäßig vor und schaffe es nicht…
    G’scheit wär’s schon und bestimmt befreiend… Ich war ja immer schon ein „Hans Dampf in allen Gassen“, nur geht mir langsam der Dampf aus *lach*

    Ich schau dir ja eh ständig auf die Finger… dann kann ich wieder was lernen von meiner großen LÖwenschwester 🙂
    LG Birgit

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Ich freue mich über jedes Wort von dir....danke für deine Zeit

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