AKTIONEN, GeLEBTES, GEPLAUSCHTES

90Tage ungezuckert-mein Fazit

  • 7862400 Sekunden
  • 131040 Minuten
  • 2184 Stunden
  • 91 Tage
  • 13 Wochen
  • 3 Monate, 1 Tag – mein Zucker – und weizenfreies Experiment ist zu Ende, gerockt !!!!  😀 Ich muss unumwunden zugeben, dass ich ganz schön stolz bin, ich habe es durchgehalten und es war wirklich nicht schwer!

Mein Fazit:
Was als Selbstversuch begann, ist mittlerweile zur Normalität geworden, es ist ganz selbstverständlich dass ich keinen Zuckerkram kaufe, dass ich mein Brot selbst backe, kein Weißmehl verwende und vieles mehr. Es hat sich eine gute Routine ausgebildet. Ich fühle mich richtig gut.
Allerdings kann ich nicht bestätigen was in vielen Büchern zum Thema *zuckerfrei* geschrieben wird, dass es zu Entzugserscheinungen kommt usw. ich hatte keine… (nur Gelüste) das kann natürlich daran liegen, dass ich schon vorher weniger Schoki & Co. gefuttert habe… Ich konnte mich gut disziplinieren (hoffentlich bleibt das so…), wenn ich unterwegs war habe ich mir einfach mein Käsebrot oder Energiekugeln mitgenommen und das ging prima.

Manche meiner Menschen haben mich belächelt, aber die Meisten fand es spannend und haben mich unterstützt, hierfür ihr ❤️ allerliebsten – dankeschön!

Hab ich was vermisst?
Klar! Ich hatte natüüürlich eine Pfütze im Mund wenn ich frische Brötchen oder noch schlimmer Franzbrötchen roch……und bei manchem Einkauf musste ich mich zusammenreißen….weil gefühlt ALLE Menschen nur Sachen in ihren Wagen hatten, die ich NICHT  haben durfte…. aber ich bin stark geblieben…. Wie gesagt, hätte ich gegen mich gewettet….ich hätte verloren…. Ich dachte, dass ich es nicht schaffe….

Wie geht es mir körperlich?
Klasse! Ich bin jetzt nicht durch einen Zauberbrunnen geschwommen, der alle Zipperlein verschwinden lässt, aber ich habe schon das Gefühl *wacher*, aufnahmebereiter zu sein, ich schlafe besser, meine Verdauung hat sich normalisiert und mein Hautbild ist ruhiger. Und ich habe auch ein paar Kilochen *abgegeben* obwohl ich 40% Bergkäse, Nüsse und luftgetrocknete Mettwürstchen gefuttert hab wie nix Gutes …in den 90 Tagen hab ich 6,5 Kilo verloren.  Und ich habe mein großes Ziel 78 erreicht!  Was einer Gesamtabnahme von 32 Kilo in zwei Jahren entspricht….puh…. das sind 128 Päckchen Butter……😳

Wie geht es für mich jetzt weiter….?
Ich werde meine beiden Fastentage (außer im Urlaub) beibehalten, denn das gehört nach 1,5 Jahren zu mir…dienstags und freitags esse ich nichts, an den anderen Tagen werde ich meinen  Speiseplan einfach so beibehalten wie in den vergangenen 3 Monaten, wobei ich sicher auch Mal einen Kuchen backe oder so…..dann möchte ich versuchen mit Ahornsirup oder Birkenzucker zu süßen. Vollwertiges Mehl, Nudel ect.verwenden. Meine fast vergessene Lebensmittelkiste, die ich am 01.Januar in den Keller geschleppt habe, werde ich verschenken! Wenn ich unterwegs bin oder eingeladen, esse ich *was auf den Tisch kommt* ….ich möchte ein natürliches Verhältnis zum Essen haben und keine Religion draus machen….und was freu ich mich auf Eis und ein frischgesapftes Bier im Sommer 🙂 ….. Zum Thema Fleischkonsum….ich werde kein Fleisch mehr beim Discounter kaufen, wenn dann beim Metzger oder auf dem Wochenmarkt. Ich liebe es im Sommer zu grillen…darauf möchte ich nicht verzichten, das gebe ich ganz ehrlich zu.

Zum Thema Kosten:
ja….! so ein Körnerfresserleben ist teuer! Und da ich nicht über Nacht reich geworden bin (leider)….musste ich so manches Mal eine kurze Schnappatmungsattacke überwinden….nur ein bisschen Mehl, Nüsse und Saaten und 37,96€ biiiitte….ABER logisch Gummibärchen, Schoki, Hamburger Speck, Neger Schaumküsse und wie sie Alle heißen – kosten auch Geld und vielleicht auch noch ein wenig von meiner Gesundheit…. Meine Medizinfrau ist mit meinen Werten zufrieden und ich bin es auch 😉

Meine Schlussworte:
Zuckerfrei ist zur Zeit in aller Munde…eine Modeerscheinung?…vielleicht, aber falls du darüber nachdenkst, kann ich dir raten, probier es aus! Ich werde mich hüten hier zu missionieren….das war MEIN Experiment, ich habe es nur für mich gemacht und ich denke nur so, geht es auch. Und wie meine BlogFreundin Nana sagte: WOLLEN KÖNNEN !!!! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne!

Fühl dich lieb umärmelt und glaub an dich, du bist Einzigartig

Gabi

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken

Wie immer sind alle Buchstaben und Bilder von mir und unterliegen meinem ©fraustichschlinge.com
Diesen Beitrag habe ich bei Andrea – karminrot und ihrem wunderbaren Samstagsplausch verlinkt, komm doch auch mal vorbei

41 Gedanken zu „90Tage ungezuckert-mein Fazit“

  1. Großartig, dass Du das geschafft hast und am Besten gefällt mir, die Art, wie Du jegliche Art von Missionierung ablehnst. Das ist gut so und macht die Sache noch wertvoller. Jeder muss es selbst wissen. Ich wünsche Dir, dass Deine Freude darüber anhält und Deine Stimmung dementsprechend positiv bleibt. Druckerle, Birgitt

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  2. Liebe Gabi, was für ein schöner Artikel! Hochinteressant, wissensreich und so erfrischend ehrlich! Du hast genau die richtige Einstellung zum Essen. Bewusst, aber keine Religion. Das ist genau meins. Weiter so. Du kannst sehr stolz auf dich sein, gerade, was die Gewichtsabnahme betrifft. LG Undine

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  3. Ich bin völlig fassungslos! Ich als bekennender Schokoladen und Zucker Junky erblasse vor Neid und Ehrfurcht. Der Hammer!!
    Mal ohne Witz, ich finde dich und dein Durchhaltevermögen einfach großartig. Meine Versuche zu reduzieren scheitern schon immer ganz schnell. Trotzdem bist du mir jetzt ein Vorbild, was man schaffen kann, wenn man nur will.
    Liebe Grüße
    Ivonne

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  4. Liebe Gabi, das ist total… krass! Ich kann meinen Respekt vor deiner Leistung in unserer Gesellschaft, in der wir vom Süßem wie von Luft umgeben sind, das bis zum Ende durchzuziehen nicht besser zum Ausdruck bringen… Ich hätte nie gewettet, für dich nicht und gegen dich nicht… beides scheint mir wie Beeinflussung von Außen zu sein. Herzlichen Glückwunsch, dass dein Experiment auch Gewichtsverlust mitbewirkt hat, obwohl (wenn ich mich recht erinnere) das nicht dein primäres Ziel war. Bestimmt gab es in der Kombination mit deinem autofreien Radler-Leben noch bessere Wirkung, als bei mir haben würde. Dankeschön, dass du auch den Kostenfaktor nicht unter den Tisch gekehrt hast. Hast du irgendwelche Beobachtung auch in Hinsicht auf Müllreduzierung gemacht? Unser Süßkram ist ja oft (machmal gar doppelt) in Plastik verpackt… Wird es weniger, wenn man sich zuckerfrei ernährt? Dein Selbstversuch ist echt faszinierend und bringt zum Nachdenken, die Ergebnisse und deine Schlussfolgerungen für deine Zukunft werden mich noch ein Weilchen beschäftigen… denn so lange ich mich an mich selbst erinnern kann, ass ich Kekse… nun lege ich sie gedanklich auf die Waage und grüble…
    Liebe Gabi, dankeschön nochmal für deinen Bericht und, dass du deine Erfahrungen mit mir/uns geteilt hast!
    Liebe Grüße
    Natalia

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    1. Liebe Natalia, erstmal wow 💕 für deine lieben Worte! Danke
      Zum Thema Müll….hmmmm ich bin mir nicht sicher, denn auch die Nüsse oder Samen sind oft auch im Bioladen in Plastik verpackt…ich denke das ist kaum weniger Müll….ich werde Mal drauf achten. Danke für den Anschubser
      Ich drück dich fest

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  5. Liebe Gabi, ich sage nur RESPEKT und Du bist natürlich auf ein Eis Deiner Wahl ( aber nicht zuviel ) herzlich eingeladen. Ich denke, wir werden da was Passendes finden ?
    LG
    Rolf

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  6. Herzlichen Glückwunsch und Alle Achtung, liebe Gabi, für Dein gelungenes Experiment! Ich weiß nicht, ob ich bei allem WOLLEN die Stärke gehabt hätte, eine so lange Zeit durchzuhalten. Ich wünsche Dir nun eine Phase, in der Du Dir auch den einen oder anderen Ausnahme-Genuss gönnst! Ohne Eis käme auch ich nicht über Frühling und Sommer😄 Eine wunderschöne, erleichterte, fröhlich-bunte Frühlingswoche wünsche ich Dir – sei lieb gegrüßt von Lene

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  7. Herzlichen Glückwunsch! Manchmal denke ich auch, dass das was ich gerade auf dem Teller habe, nicht das Richtige ist… Aber dann schmeckt es einfach zu gut. Du machst mir Mut, dass es auch anders gehen kann. Zucker kommt ohnehin kaum noch auf meinen Teller. Es ist eher das weiße Mehl. Ich werde es trotzdem versuchen…
    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Ja, liebe Andrea, das weiße Mehl….ich dachte auch DAS mir besonders schwer fallen wird…denn ich liebe z.B Baquettebrötchen oder Franzbrötchen….hach, es ist schon erstaunlich, was man sich so alles abgewöhnen kann…aber demnächst werde ich Mal mit dem Vollkornmehl und Birkenzucker experimentieren…..und berichten 😉 GLG zu dir

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  8. Hallo liebe Gabi,
    glückwunsch, tolle Leistung. Ich muss daran für mich auch wieder arbeiten. Leider ist meine innerer …. im Augenblick stärker. Seufz. Das mit dem Fleisch machen wir auch schon so. Es ist eben alles etwas teurer, aber dann gibt es das eben weniger.
    Hab ein schönes Wochenende. Lieben Gruß Sylvia

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  9. Sehr interessant und ich wurde schon oft von Dir inspiriert, aber dieses Thema ließ ich dann doch unberührt. Ich habe selbst schon stark reduziert, aber – wie Du schon sagst – es wird oft als Allheilmittel, als Religion angesehen und dann wird es schnell fanatisch. Das ist schlecht. Mein Arzt meinte: Läßt man was, macht man meist anderswo mehr. Eine gute Balance ist wichtig.

    Nana

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  10. Klasse liebe Gabi, ich wusste, daß du das schaffst und die Päckchen die du dabei noch verloren hast, sind beachtlich.
    Ich hätte eine Bitte, vielleicht könntest du deine Brotrezepte teilen, da wäre ich sehr froh. Ich backe von Zeit zu Zeit glutenfreies Brot, da sind viele Rezepte einfach nicht luftig und saftig, nach 2 Tagen kann man es fast nicht mehr essen.
    Liebe Grüße Nähoma

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    1. Danke, liebe Ella.
      Meine Brotrezepte….sind nicht glutenfrei….wenn du mit Mais oder Reismehl backst, ist das mit dem trockenen Brot leider so…ich backe mit Roggen- und Dinkelvollkornmehl falls du die Rezepte trotzdem haben möchtest, schreib mir doch einfach eine Mail.
      LG zu dir

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  11. Mit den frischen Lebensmitteln kochen, also from scratch, kann eigentlich nicht teurer sein, weil doch die Arbeit so viel kostet. Und wenn du leckere, aber teure Nüsse kaufst, reichen diese wegen des Nährwerts vermutlich länger, als ein Säckli Chips. Evt. lohnt es sich, einen Notvorrat anzulegen, dann kannst du nämlich einkaufen, was im Angebot ist. Mein Chef ist furchtbar sparsam und haushaltet nur so. Ich bin da ein bisschen lockerer. Liebe Grüsse von Regula

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    1. Das ist richtig, ich gebe inzwischen mein Geld gerne für GUTE Lebensmittel aus. Leider hab ich hier keinen Garten, das wäre dann einfach ideal. Solch einen kleinen Notvorrat habe ich tatsächlich auch 😉 man kann ja nie wissen. Sei lieb gegrüßt

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  12. Liebe Gabi,
    toll, dass dein Experiment so gut gelaufen ist und du deinen Weg gefunden hast. Ich finde auch, das jeder für sich seinen eigenen Weg finden muss und es gar nichts bringt, wenn jemand erzählt, wie toll doch etwas ist, wenn man das selber ganz anders sieht.
    Inspirierend sind deine Berichte auf jeden Fall und motivierten mich, mich erneut mit dem Thema zu beschäftigen.
    Liebe Grüße
    Marietta

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  13. Von mir erhälst du ein grosses Kompliment zu deiner Leistung und Einstellung. Wenn man einmal umgestellt hat fällt die Einhaltung auch etwas leichter. Ich musste das wegen einer Allergie der Tochter vor vielen Jahren und jetzt seit sie ausgezogen ist habe ich einfach beibehalten.
    L G Pia

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  14. Hallo Gabi,
    wow, ich bewundere dein Durchhaltevermögen! Super!
    Ich kann mir vorstellen, dass es in der heutigen Zeit schwer ist, auf Zucker zu verzichten. Gefühlt steckt er ja überall drinnen. Doch du hast gezeigt, dass es mit großem Willen geht.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Tanja

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  15. Liebe Gabi, SuperKlasseBoohEy 👍 Du hast das wirklich toll gemeistert und ich danke Dir für die Motivation und das Nicht-Missionieren (solche Essensmissionare sind echt anstrengend) Mein 5:2-Experiment läuft nur noch sporadisch, aber ich weiß jetzt, dass es funktioniert und das ich es kann, Danke Dir dafür 😙
    Deine Gewichtsabnahme finde ich beachtlich und Du kannst wirklich stolz auf Dich sein!!!
    Hab ein feines Wochenende und ganz liebe Grüße aus Franken an Dich von Katrin ❤

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  16. Hallo liebe Gabi,
    keine Ahnung, ich esse das, was mir schmeckt und treibe meinen Sport mit radeln und laufen. Ansonsten esse ich allerdings auch keinen Süßkram mehr aber manchmal brauche ich das einfach, ich bin glücklicher. Ein Stück Kuchen ab und an, doch und heute mittag einen Latte und ein Stück Schwarzwälder Kirsch im Cafe in Stuttgart, doch, das möchte ich schon noch haben.
    Gewicht spielt bei mir keine Rolle, ich habe immer plus minus 2 – 3 Kilo mehr oder weniger und kann das halten. Bei einer Größe von 1,78 sind 76 Kilo nicht zuviel und zu dünn möchte ich auch nicht sein.
    Es ist natürlich etwas anderes, wenn man das alles aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann bzw. machen kann. Ich überlege mir aber immer wieder, ob das nicht alles auch eine Modeerscheinung ist, früher gabs das gar nicht.
    Ja, und ich esse schon seit 37 Jahren nichts was Augen hat, außer Kartoffeln und ernähre mich vegetarisch, was warscheinlich auch mir gut getan hat.
    Vor ca. 40 Jahren wurde man schon etwas merkwürdig angesehen, wenn man kein Fleisch, keinen Fisch und kein Geflügel gegessen hat und keinen Alkohol zu trinken und nicht zu rauchen , was ja fast schon verwerflich war :-))

    Dir wünsche ich ein schönes Wochenende und
    herzliche Grüße Eva

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    1. Interessant, liebe Eva, ich bin 1,77 und wiege 78 Kilo ….nicht zu viel und nicht zu wenig 😊 obwohl wenn noch ein zwei Kilochen verschwinden wäre das nicht schlimm.
      Ich denke meine große Aufgabe ist, das Gewicht zu halten und mir eben wie du, KEINE besonderen Gedanken und Essen zu machen.
      Danke für deine Worte und liebe Grüße

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